17 – Über die flachen Flächen

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Die Monotonie zeigte sich ganz deutlich. Vergleiche mit einem Hamsterrad drängten sich auf. Dann kam Josef eine grenzgeniale Idee, die uns alle miteinander stark begeisterte. Der Regen schlug auch wieder einmal zu und letztlich fanden wir nach 138 Kilometern ein angenehmes Motel.

 

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Statistik

Beengte Verhältnisse

Die Nacht war nicht angenehm, da ich am Boden auf einem sehr engen Bereich gelegen bin und links von mir auch ein scharfkantiger Heizkörper war. Fünf Stunden dauerte meine Schlafnacht, selbst schuld, wenn ich bis 01:00 draußen beim dreckigen Aquarium saß und meine Bloggeschichten schrieb. Ein bissl blöd ist das ja schon mit dem Bodenschlafen. Es gibt hier in den Motels und Hotels nichts anderes als Queensize-Betten, wo locker zwei erwachsene Männer schlafen können. Wir machen es aber immer so, dass nur einer drinnen liegt und zwei wie im Zelt schlafen, nämlich auf der Matte und im Schlafsack. Angefangen hatte das damit, dass gleich in der ersten Nacht, wo sich die Möglichkeit der Queensize-Bett-Nächtigung bot, Frederic darauf bestand am Boden zu schlafen, da er in der Nacht so aushaue. Seither ist immer nur einer im Queensize-Bett. Diese Nacht war es Josef. Auf der einen Seite des Betts lag Frederic, auf der anderen ich.

Kaum Treibstoff

Zu Frühstücken gab es für mich nur ein kleines Brot mit Marmelade und eine Banane. Das waren die kargen Überbleibsel vom Samstag. Gestern waren ja alle Geschäfte zu und heute war es noch zu früh. Richtig gefrühstückt würde also erst bei der ersten größeren Pause, wo wir uns zuvor schon supermarktmäßig bedient hätten.

Die Abfahrt erfolgte relativ pünktlich um 07:00. Diesmal war sogar Josef der Letzte. Ich merkte schon nach 500 Metern, dass ich kraftlos war. Das Tempo war aber sehr gemütlich und so war es kein Problem. Trotzdem war es kein schönes Gefühl zu merken, dass da gar keine Reserven drinnen wären.

Entlang der Autobahn sind nun doch mehrere Ortschaften, so alle 15 bis 25 km eine. In der ersten wo es einen Food-Store gab und dieser offen habe, würden wir überfallsartig zum Einkaufen schreiten. Das war uns allen ein Anliegen. Ich hatte von uns allen nur von gestern auf heute die wenigsten Reserven.

Beste Idee überhaupt!

Die erste Ortschaft war Goodeva. Dort gab es keinen Supermarkt. Wir hielten aber an. Frederic und Josef zogen sich die langen Sachen aus um wie ich kurz-kurz zu fahren. Da musste uns Josef von einer „crazy idea“ erzählen. Nächstes Wochenende finden in Toronto die Kanadischen Tretroller-Meisterschaften statt. Wir könnten uns einen Leihwagen nehmen, die etwa 1.000 km hinfahren, Toronto anschauen, eine wirklich sehenswerte Stadt mit dem größten Turm der Welt, dann würden wir an den 400-Meter-Rennen teilnehmen, mitunter sogar gewinnen und dann würden wie die 1,5 Autostunden gerne in kauf nehmen und zu den Niagara-Fällen fahren, schließlich wieder zurück zum Autovermieter, um dort unsere „Crossing Canada“-Geschichte fortzusetzen. Wir hätten dann allerdings womöglich keine Rasttage übrig.

Wir waren sofort von der Idee begeistert. Die hatte keinen Haken, außer dass ein Leiwagen 80 Dollar ja Tag kostet und wir auch noch Sprit zahlen müssten. Schlafen würden wir eher irgendwo abseits in unseren Zelten. Alles kein Problem und zudem wären wir dann auch bei den Niagara-Fällen, die leider nicht auf unserer Footbike-Route sind. Toronto würden wir ebenso sehen. Das mit dem Rennen ist ein Aufhänger für das Ganze, weil es eben schon superschräg ist, wenn das Kanadische Pimperl-Rennen aufgewertet wird durch die Europäischen Helden, die gerade Kanada queren.

Jeder von uns hat einen Führerschein mit, also echt gar kein Problem und irgendwie kann man die beiden langen Autofahrten auch als Ruhetage werten, zumindest für die jeweils zwei Mitfahrenden. Oh, diese Aktion würde unserem Projekt eine unerwartete und extrem spannende Wende geben.

Mir ging es gleich viel besser, wohl auch da mir Josef etwas sehr Spezielles zu Essen gegeben hatte; so ein speziell getrocknetes Fleisch, das in einem Sackerl verpackt war wie Naschzeug und auch eine sehr rötliche Färbung hatte. Es war wohl ewig haltbar, schmeckte ganz gut, war aber sagenhaft zäh.

Nahrungsaufnahme

Nach 300 Kilometer endlich ein offener Supermarkt. Melville

Nach 300 Kilometer endlich ein offener Supermarkt. Melville

So kickten wir zum nächsten Ort, wo wir auch wieder glücklos waren und so mussten wir durch bis Melville, der nächsten Stadt. Melville war von unserer Schlafstelle Ituna 52 Kilometer entfernt. Zwischenzeitlich war es schon richtig heiß geworden. Die Suche nach einem Supermarkt dauerte länger als angenommen. Dann doch endlich. Ich deckte mich stark mit frischen Früchten ein, aber auch Blaubeerkuchen und Vollkornbrot. Die einzige Sitzgelegenheit draußen war dann mitten in der prallen Sonne. Das war schon nicht mehr angenehm. Zwei große Nektarinen hatte ich mir gekauft. Die aß ich auf einen Sitz auf. So gute Nektarinen hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht. Wie kann etwas nur so gut schmecken? Groß, saftig, nirgendwo unreif oder matschig, herrlich im Geschmack, total intensiv und beim Reinbeißen nicht tropfend. Meine Finger klebten danach nicht einmal. Da hätte ich ohne weiteres sofort einen ganzen Kilo verputzen können.

Enttäuschung

DSC05194Ein wenig aßen wir alle noch und tranken. Dann aber gingen wir noch schnell zum „Subway“, den wir bei der Supermarktsuche zuvor gesehen hatten. Dort gäbe es WLAN und der Bereich vor dem Geschäft war im Schatten. Schnell waren wir dort. Ich ging dann doch rein, da ich Durst hatte und nicht meine Wasserflaschen vorschnell ausgetrunken haben wollte. Josef kaufte sich auch tinken und Frederic blieb trocken. Wir alle aber blieben nicht offline. Da stellte Josef voll Entsetzen fest, dass die Fahrt von Winnipeg nach Toronto doch 2.000 Kilometer wäre. Aus! Das schaffen wir nicht. Das Interims-Projekt war für uns gestorben. Lange Gesichter. Da konnte man nichts machen. Wir werden in Winnipeg einen schönen Rasttag haben.

Austrinken, Rausgehen, schnell noch Arme und Beine ein zweitesmal mit Sonnenschutz eincremen. Dann ging es weiter zu unserem Zielort Langenburg, 136 Kilometer vom heutigen Start entfernt. Da es schräg rückenwindig war, planten wir sogar ein, weiterzufahren, wenn alles gut läuft. Irgendwo dazwischen, so bei 90 oder 100 Kilometern noch einmal eine Pause.

Monotonie

DSC05197Die Gegend hier war nicht nur dichter besiedelt, es waren plötzlich auch mehr richtige Autohändler zu sehen. Bis jetzt sahen wir nur Händler von Landwirtschaftsmaschinen. Jeder zweite Ort hatte eine John-Deere-Niederlassung. Okay, das heißt alle 100 km gibt es John Deere plus Service. Und dann gab es noch Autofriedhöfe ohne Ende. Das muss man sich ganz anders vorstellen als bei uns, denn diese Autofriedhöfe finden am eigenen Grundstück statt.

DSC05211Die Grundstücke sind ja so groß, dass man schon irgendwo ein Auto sich selbst überlassen kann, alle Jahreszeiten hindurch. Ist das nächste Auto auch wieder alt, stellt man es neben das ganz alte dazu. So findet man immer unterschiedliche Generationen von Autos in den Wiesen vergammeln.

DSC05202Sonst aber ist die Gegend schon sich immer wieder wiederholend. Man fühlt sich wie ein Hamster im Laufrad. Wären da nicht ab und zu Wegweiser mit Kilometerangaben und würden die Kilometerangaben zahlenmäßig nicht mit den Stunden immer kleiner, so sähen wir gar kein Vorankommen. Die gelben Rapsfelder wechselten sich ab mit grünen Feldern, sehr selten mit graubraunen, dann gab es wieder aulandschaftliche Baumgruppen und ab und zu Birken oder auch Nadelbäume, Teiche nicht zu vergessen. Es sah wirklich alles so aus wie schon einmal gesehen.

2.000 Kilometer!

DSC05213Frederic schrie plötzlich auf. Sein Fahrradcomputer zählt nämlich die Gesamtkilometer unseres Projekts auf und in zehn Kilometern hätten wir die Zweitausender-Marke erreicht. Sensationell! Tag 17. Wir liegen gut im Rennen. Gefeiert wurde nicht, auch nicht extra stehengeblieben, aber gefreut hatten wir uns.

Zwischenablage04Wieviele Kilometer es letztendlich sein werden, kann niemand vorhersagen, aber bald haben wir 2.500 und dann sind wir ungefähr bei der Hälfte. Das ist schon bewegend. Wir merken auch an den Gesprächen mit den Staunenden, dass wir weit gekommen sind.

DSC05201Anfänglich hielt man uns vielleicht für Phantasten, wenn wir erzählten, nach Quebec City zu tretrollern. Jetzt aber sagen sie „Wow, von Vancouver bis hier her?“ Dann erstaunt sie Quebec gar nicht mehr. Ein wirklich tolles Gefühl. Am Ende des Tages stand meine Kilometeraddition bei 2.048,17.

Moskitos vermiesen die Pause

DSC05218Die angekündigte Pause war bei 98 km. Vielleicht stand dann der Kilometerzähler bei genau 2016. Durchaus möglich. Wir waren mitten im Nirgendwo. Es war eine größere, schattenspendende Baumgruppe.

DSC05224Im Schatten hielt man es aber wegen der Moskitos nicht aus. So setzten wir uns auf den Schotter direkt neben der Straße, wo die Sonne runterglühte und die Trucks an uns vorbeifetzten. Pause ist Pause. Ich ließ mir meinen Blaubeerkuchen schmecken und die Frankfurter Würste, die wie fast überall auf der Welt Wiener Würste heißen -so auch hier- und das Brot und die Banane und einen grünen Apfel. Hauptsache keine Moskitos. Die Sonne brannte stechend herunter. Ich cremte mich zum drittenmal ein heute. Sicher ist sicher. Eine Hautverbrennung könnte ich wirklich nicht gebrauchen.

Schräge Bräune

DSC05222Der Aufbruch erfolgte schnell. Schließlich wissen wir, dass man mit zu langen Pausen wertvolle Zeit und damit Gesamtkilometer liegen lässt. Das Zusammenpacken und Aufpacken geht bei allen sehr schnell. Garmin einschalten, dieses mit dem Satelliten verbinden lassen, Helm aufsetzen und Losfahren. Handschuhe tragen wir seit es so heiß ist nicht mehr, also so etwa seit dem Verlassen der Rocky Mountains. Somit werden unsere Arme schöner braun und es gibt nicht mehr diese hässlichen weißen Hände zu den braunen Armen. Die Finger bleiben aber weiß. Und dann gibt es noch eine Besonderheit zum Thema Bräune. Da wir Tag für Tag in dieselbe Himmelsrichtung fahren und bis zu zehn Stunden täglich der Sonne ausgesetzt sein können, haben wir die intensive Sonne von der rechten Seite und dann von rechts hinten. Dementsprechend ungleich sind wir jetzt schon gebräunt. Das wird sicher noch extremer. Dagegen kann man bei einer wochenlanger Kontinentdurchquerung nichts machen.

Kurzer Starkregen

DSC05226Keine zehn Minuten nach unserer Abfahrt machten sich Gewitterwolken hinter uns sehr wichtig. Es donnerte und blitzte bereits und man erkannte deutlich die Regenfahnen hinter uns. Der Wind war schnell und es war abzusehen, dass das Unwetter genau auf uns zukommen würde, sehr bald sogar. Nur noch 25 Kilometer bis zum Ziel hatten wir vor uns. Was also tun?

DSC05227Meine Idee war, ganz schnell die Zelte aufschlagen und in den Zelten den Regen abwarten. Da es links und rechts blauen Himmel gab und der Wind doch eine hohe Geschwindigkeit hatte, rechnete mit einer Regendauer von höchstens zehn Minuten. Unterschlupf gab es nirgendwo. Daher kam mir die Zeltidee. Das Zelt anschließend zu trocknen fand ich besser als wieder komplett nass zu werden, vor allem in den Schuhen und Socken. Meine Idee gefiel nur mir. Die beiden anderen wollten weiterfahren, meinten auch, der Zeltaufbau dauere zu lange.

So fuhren wir dem Regen davon. Doch nur kurz. Dann tröpfelte es. Wir zogen Regenjacken und Regenhosen an, fuhren weiter. Sehr bald schüttete es. Nach superkurzer Zeit waren die Schuhe innen komplett nass. Ach, genau das wollte ich nicht. Nach weniger als fünf Minuten merkte ich, dass ein Stehenbleiben und Abwarten sinnvoller war als ein Weiterfahren. Diesmal konnte ich überzeugen. Auf einmal war der Regen aus. Ein wenig warteten wir noch, dann setzten wir die Fahrt fort.

Wie gibt es so etwas nur. Da wird es weißen Wolken langweilig und sie färben sich auf grau, dann auf schwarz und dann lassen sie es ordentlich gießen. Alles nur aus Langeweile.

Vorzeitiges Etappenende?

DSC05228Frederic war durchnässt und seine Unterhose, die er zum Trocknen vorne am Roller befestigt hatte, war nass geworden. Er wollte schon einen Ort vorher die heutige Etappe beenden, um sich nicht zu verkühlen. Wir hatten nichts dagegen, auch wenn der Plan war, bis nach Langenburg zu fahren oder sogar weiter. So fuhren wir eben nur nach Churchbridge. Das waren von nun an nur acht Kilometer, die dank Rückenwinds gut gingen und augenblicklich war es wieder heiß, allerdings sehr dampfig.

In Churchbridge suchten wir nach einer Bleibe. Einen Campingplatz gab es hier. Wollten wir alle nicht. Ein einziges, ziemlich verwahrlostes Hotel gab es noch Naja, besser als nichts. Wir gingen hinein. Ähnlich der vorletzten Bleibe gab es hier einen Billardtisch und Alkohol und einige Gäste. Auch hier war eine Wirtin mit ausgesprochen wilden, schiefen, großen Zähnen. Sie klärte uns auf, dass dies hier schon lange kein Hotel mehr sei und das nächste Motel gäbe es zehn Minuten entfernt in Langenburg. Zehn Minuten mit dem Auto, wohlgemerkt. Es waren 15 Kilometer, also eine knappe Stunde für uns. Frederic ging es indessen schon wieder besser. Kein Problem für niemanden, jetzt noch eine Stunde die Autobahn entlang zu fahren.

Das Dreier-Team bleibt zusammen!!!

DSC05202Wir waren auf dem Highway Nummer 16. Dieser ist deutlich stärker befahren als alles zuvor, dafür ist der Asphalt auch besser und der Radstreifen schön breit. Ich fuhr vorne und zog die beiden anderen mit. Seit der Pause in Melville hatte ich wieder meine alten Kräfte. Für mich war mittlerweile klar, dass ich meinen ursprünglichen Plan B nicht einfach so einsetzen werde, nur um zu den Niagara-Fällen zu kommen. Es steht unumstößlich fest für mich, dass wir alle zusammenbleiben. Unkolligial bis ins Allerletzte wäre es, würde ich im Alleingang eine größere Strecke zurücklegen. Wir sind gut als Team, auch wenn wir wirklich nicht so viel miteinander reden. Gestern passierte mir der Blödsinn mit den falschen Öffnungszeiten, das uns zwei Stunden kostete und heute wollte Frederic die Etappe verkürzen. Alles kein Problem. Wir werden uns also nicht so schnell zerstreiten können. Es passt sehr gut so. Das Reisen zu dritt ist überhaupt super. Über den Tag hindurch ist man entweder mit sich allein oder mit einem Zweiten zusammen, in den Pausen kann man dann auch zu dritt sein. Die Pausen dienen eigentlich immer nur der Nahrungsaufnahme und dem kurz am Boden liegen.

Ein Motel am Ende des Ortes

DSC05229So, wir waren da, im einzigen Motel des Ortes. Ein Zimmer mit zwei Queensize-Betten gab es. Diesmal lag Josef am Boden zwischen den Betten und die beiden Lehrer betteten sich richtig. 87 Dollar für das Zimmer. Eher teuer, aber es war auch sehr gut hier.

DSC05230Für morgen ist Aufstehen um 05:00 fixiert und die Abfahrt um 06:00, hauptsächlich wegen der Temperaturen. Es ist einfach angenehm, wenn man schon 70 Kilometer hinter sich hat und es anfängt heiß zu werden. Wir werden dann auch sehr bald in der nächsten Provinz sein.

Die Weite des Landes

Abschließend noch eine kleine Erklärung zu einigen heutigen Fotos. Ich bemühte mich, Stromleitungen optisch einzufangen, wie sie zum Horizont hin immer kleiner werden. Die Weite des Landes zeigt sich in meiner Wahrnehmung sehr stark beim Betrachten von Zäunen, Stromleitungen oder Telefonleitungen. Die Bilder sind immer Ausschnitte aus größeren Bildern, da ich kein Teleobjektiv habe. So sind die Bilder dann manchmal auch grobkörnig und daher unscharf. Mir geht es eben um das Darstellen der Weite. Und dann stelle ich mit anderen Fotos die Vergänglichkeit dar, nämlich mit den dahinrostenden Autos.

 

5 Antworten
  1. Harald W.A. says:

    Etwas gruselig, von Dir zu lesen, dass Du KEINE Kraft hast. Ihr hattet ja noch KEINEN Ruhetag, da wundert mich das wenig.

    Der Plan mit den kanadischen Meisterschaften klingt doof. Die Reise zu unterbrechen um in ein Auto alles reinzustopfen, mehrere Tage im Auto eingezwängt zu sein um dann als Ausländer bei den Kanadischen Meisterschaften schnell alles aufzumischen? Bis vor kurzem dachtet ihr ja, die einzigen Kickbiker in Kanada zu sein. Schickt doch besser eine Grußbotschaft.

    Also bleibt auf eurem Pfad, macht einen echten Rasttag (Ziel: 0km) und fahrt weiter. Es ist glaube ich wie am Berg: wenn Du stehenbleibst fällt das Weiterfahren immens schwer.

    Gratuliere zu 2^11 km und zum gefundenen Teamgeist!
    Liebe Grüße, Harald

    PS: Leg‘ dich doch mit Josef in ein Bett. Der gute Schlaf wird es euch danken.

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    • Guido Pfeiffermann
      Guido Pfeiffermann says:

      Es dürften wohl 2^3 km sein oder 2^6 m. Danke trotzdem!! Josef ist ein aus Tschechien stammender Kanadier. Er war schon bei den Meisterschaften. Dass wir die einzigen Kickbiker im Land wären war sowieso ein Scherz. Der Ruhetag wird übermorgen in Winnipeg sein. Wir freuen uns schon. 0 km schaffen wir aber nicht. Wir werden ohne Gepäck am Roller gemütlich die Stadt erkunden. Und ich werde auch irgendwo knotzen und tippen…

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      • Horst Frank says:

        Es stimmt schon Guido, 2048 km sind genau 2^11 km. Als Informatiker, der die Zweierpotenzen bis 2^20 auswendig im Schlaf aufsagen kann, ist mir das auch gleich aufgefallen. Du hast wahrscheinlich an Zehnerpotenzen gedacht (2*10^3). 2^3 wäre nur 8.
        Gute Fahrt weiterhin!
        LG Horst

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  2. Alexander Vogler says:

    Ich finde es sehr schade, dass das mit dem Rennen nichts geworden ist. Bin sicher, ihr hättet viel Spaß gehabt, Gleichgesinnte kennengelernt, interessante Erfahrungen zusätzlich gemacht und so nebenbei ja auch noch die Niagarafälle genossen. Aber 2000 km ist schon heftig. Das macht keinen Sinn.

    Herzliche Gratulation zu den gefahrenen 2500+ km!!! Und ebenso herzlichen Dank für die ausführlichen Blogberichte und die großartigen Fotos! Ich lebe richtig mit und erwarte mit Spannung jeden weiteren Bericht 😉

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    • Guido Pfeiffermann
      Guido Pfeiffermann says:

      DANKE, ich bemühe mich auch Text zu verfassen, aber momentan besteht das Leben nur aus Kilometerspulen und Befriedigen der elementaren Grundbedürfnisse. Aber mit den Fotos und Routen ist wenigstens einmal ein Anfang gemacht, wenn es mir täglich gelingt. Neuer Plan. Wenn wir 300km vor Toronto sind, nehmen wir einen Leihwagen für unseren Ruhetag und fahren nach Toronto und den Niagara Fällen.

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