Die Etappe nach Ottawa führte uns in die Provinz Quebec. Wir querten einfach nur den Ottawa River und verließen Ontario. Das war schon sehr, sehr bewegend: Wir betraten die letzte Provinz! Wir sind dem Ziel verdammt nahe. Quebec zeigte sich von einer umwerfend schönen Seite, die uns jeden Kickometer genießen ließ. Ottawa selbst, gelegen in Ontario, überraschte uns auf das Angenehmste. Eine schöne Stadt, die zu Entdeckungsreisen einlädt, ganz besonders mit dem Fahrrad oder eben mit dem Tretroller. Weiterlesen

Der Tag begann vielversprechend mit einem gar herrlichen Sonnenaufgang und durch und durch trocken. Bis 35 Kilometer vor dem Ziel war alles bestens. Dann kamen starker Seitenwind und Regen. Mein linkes Auge brannte sehr bald wieder und ich fuhr 33 Kilometer „einäugig“. Der Verkehr war heftig und im Nachhinein sprachen wir über „Selbstmord“, bei diesem Wetter hier Roller zu fahren. Durchnässt und um Erkältungen fürchtend fanden wir schließlich ein überteuertes Quartier. Weiterlesen

Der Sonnenschein machte die Landschaft schön und grün. Der Rückenwind hob die Stimmung noch weiter an. Kräfteraubend waren die vielen Steigungen und damit Höhenmeter. Ohne irgend etwas zu hinterfragen spulten wir die Kilometer herunter, pausierten gelegentlich und fuhren gestärkt weiter. Die Tagesstrecke endete an einem Campingplatz. Weiterlesen

Kontrastprogramm zu gestern. Wir hatten keinen Regen und angenehmen Rückenwind. Die Straßen waren weiterin in schlechtem Zustand, aber es gab weniger Verkehr. Der Himmel war grau, die Landschaft lud nicht zum Fotografieren ein. Da bleibt Zeit für Überlegungen zur schnellen Genesung, zum Aufgeben, den Olympischen Spielen und zum Genießen einer fremden Stadt. Weiterlesen

Seit einigen Jahren gehört Mitte August der Salzburgring nicht nur den Inlineskatern, aber auch den Kickbikern. Feinster Asphalt und das Profil machen die Veranstaltung zu einem zu einem Highlight der Saison.

Die Ausgabe 2016 erfreute sich auch großen internationalen Interesse und das Starterfeld bereicherten diesmal Teilnehmer aus Deutschland und Tschechien. Zum zweiten Mal wurden in diesem Rahmen auch die österreichischen Meisterschaften ausgetragen.

Das Rennen wurde durch einen Start – Ziel Sieg des jungen tschechischen Rennfahrer Honza Pavel bestimmt, der mit einer Zeit von 1:28:32 und einem Schnitt von über 28km/h einen neuen Streckenrekord für die Marathondistanz aufgestellt hat. Seine schnellste Runde absolvierte er in 8:40:53 – auch das ein Rundenrekord auf dem Trittbrett am Salzburgring.

Dahinter entwickelte sich ein spannendes Rennen, wobei diesmal die Positionen nach einem schnellen Start recht bald bezogen wurden. Aus gesundheitlichen Gründen hat Harald Hel das Rennen nach der 6. Runde an dritter Stelle liegend beendet.

Gesamtergebnis Damen:

  1. ČERNÁ Klára (CZ)
  2. KUGLER Cindarella (AT)
  3. KUGLER Susanne (AT)

Gesamtergebnis Herren:

  1. PAVEL Honza (CZ)
  2. MILEWSKI Jurek (AT)
  3. WIESMAIER Roland (D)
  4. FUNKE Dietmar (D)
  5. ŽABA Martin (CZ)
  6. PAŠEK David (AT)
  7. MAIER Maximilian (D)
  8. JUN Vaclav (CZ)
  9. BOUDA Jan (CZ)
  10. KUGLER Günter (AT)
  11. SEILI Wolfgang (AT)
  12. HEL Harald (AT)
  13. SEEMANN David (CZ)
  14. ČERNÝ Zdenek (CZ)

Österreichische Meisterschaft Damen

  1. KUGLER Cindarella
  2. KUGLER Susanne

Österreichische Meisterschaft Herren

  1. MILEWSKI Jurek
  2. PAŠEK David
  3. KUGLER Gunter

Ergebnisse 2016

Fotos von Zdenek Černý

 

Vom Aufgeben bin ich noch 1200 km entfernt, aber heute war ich am Zwischendurchaufgeben und ich stehe dazu. Regen, Gegenwind, ein brennendes Auge, massiv rinnende Nase, Kälte und dann auch im Alleingang eine Zeit lang auf der falschen Autobahn, sinkende Geschwindigkeit, das Etappenziel nicht in Reichweite. So etwas Ähnliches wie die Vorstufe einer Verzweiflung trat ein, da ich ganz alleine unterwegs war und schon am Autostoppen war. Weiterlesen

Gestern hatten wir die 4.000km-Marke überschritten und heute feierten wir das Ereignis abends mit Rotwein. Irgendwie sind wir nicht zu bremsen. Mich bremste morgens, dass ich meine mir wertvolle Crossing-Canada-Jacke offenbar gestern an der Tankstelle vergessen hatte. Dies bremste aber letztlich nicht. Auch Regen und Gegenwind konnten uns nichts anhaben. Erschrekend: langsam zeigt sich hier der Herbst. Weiterlesen

Schlagartig wurde die Landschaft unscheinbar und grau, verstärkt durch den grauen Himmel. Der Tag bestand aus Highwayfahren und keiner Entschädigung durch Seen, Flüsse oder Wälder. Völlig unvorbereitet trafen wir auf Amish People und zur großen Freude knackten wir die 4.000km-Marke. Schattenseiten gab es auch, nämlich betreffend des Teams und des Miteinanders. Weiterlesen

Ein Tag im Motel-Zimmer, den ich genau in dieser Weise gebraucht hatte. Während des doch vielen geistigen Arbeitens erholte sich mein Körper ganz gut. Weder wurden die Muskel strapaziert noch die Haut von der Sonne genervt. Die zwei Kameraden waren in der Stadt unterwegs und ich erstellte meinen ersten sehr kurzen Radio-Beitrag über „Crossing Canada 2016“. Weiterlesen

73 Kilometer nennen wir eine „Short Stage“. Oft ist die erste Pause einer Tagesetappe nach über 60 km. Die heutige kurze Etappe erforderte einige Pausen, denn der Gegenwind war böse. Mental Rückenwind gaben uns die Aussagen zweier Australischer Kanada-Querer. Sie waren sechs Tage nach uns in Hope. Dort wurde ihnen von drei Typen auf Tretrollern berichtet. Immer wieder hörten sie von uns und nun begegneten wir einander. Wir machen mächtig Eindruck hierzulande. Man kann sagen, wir sind legendär… Weiterlesen