Der Flug zum Bestimmungsort war zwar lange, doch angenehm ruhig. Am Flughafen empfingen mich für mich völlig überraschend meine Sportsfreunde, die mich dann gleich zu meiner Bleibe führten und mir die übelste Gegend der Stadt zeigten. Die Großstadt zeigte sich wolkenverhangen und auch sonst von ihrer unattraktivsten Seite. Leider blieb es mir aufgrund der wenigen Stunden hier verwehrt, mir die wirklich schönen Seiten der Stadt anzusehen. Viel wichtiger aber ist, dass wir nun alle beisammen waren und uns gut verstanden. Weiterlesen

Kickbike Tour Max 28 mit vollem GepäckWas das Reisen mit Tretroller anlangt habe ich einige Vorbilder. Martina ist da ganz vorne im Ranking. Ihr Reiseroller hat einen Namen, nämlich Greta. Irgendwann kam mir die Idee aufgrund der Besonderheit von Crossing Canada meinem speziellen Kickbike auch einen Namen zu geben. Es, oder besser gesagt er, hört von nun an auf Chuck Jelen. Weiterlesen

über den Wolken zwischen Paris und VancouverDiese Zeilen schreibe ich über den Wolken. Acht komma fünf Stunden dauert der Flug von Paris nach Vancouver und aufgrund der Erdrotation ist immer Mittagszeit. Somit kann ich nicht müde werden. Wie schön! Ein ganz ruhiger Flug ist es, vibrationsarm als stünden wir noch am Rollfeld. Keine kreischenden Kinder, keine besoffenen Fußballfans. Angenehm. Bei diesen optimalen Bedingungen begebe ich mich in eine spannende Reise ins Ich, die in Word bei Standardschrift ganze zehn Seiten füllt. Weiterlesen

DSC_0005_7Eine Art Angst begleitete mich schon mehr als eine Woche. Nun war sie am Höhepunkt. Es sind wenige Dinge vor denen ich mich fürchte und genau ein so ein Ding schlug beinhart zu. Der Anschlussflug verschob sich um einen Tag und mein Gepäck war verschollen. So blieb ich eine Nacht in Paris, allerdings am Flughafen Charles de Gaulle. Weiterlesen

Kickbike Tour Max 28 mit vollem Gepäck

Vier Tage vor dem Abflug wurde mein Gefährt fertig, da ich so lange auf die Naben warten musste. Schnell wurde alles zusammengebaut. Die ersten Meter waren eine Katastrophe. Zeit für technische Veränderungen fehlte. Zum Glück ging es mit jedem Kilometer besser. Weiterlesen

Der Haspel Radmarathon wurde heuer am 2. Juli bereits zum 14. mal in der Nähe von Neulengbach ausgetragen. Es ist eines der nettesten Rennen der Saison und einige Male bin ich mit dem Mountainbike gefahren und vor zwei Jahren startete Guido mit seinem Kickbike mit Karbonstarrgabel unter Bewunderung aller in der Mountainbikewertung. Nach dem Erfolg des Tretrollerrennens beim Mitterberg Race fragten wir beim Organisator, Jürger Riederer nach, ob eine eigene Wertung auch beim Rennen in Neulengbach denkbar wäre – nicht nur dies – es gab für uns auch eigene Glastrophäen.

Es stellten sich wieder relativ viele Crossrollerfahrer ein und nahmen die drei Runden in Angriff. Es war heiß und alle freuten sich über die schattigen Abschnitte im Wald. Die Begeisterung der Anrainer treib uns an und die Abkühlung die sie uns mit Ihren Gartenschläuchen boten,  war willkommen. In Summe waren 27km und 660hm zu absolvieren. Die ist Strecke abwechslungsreich und technisch durchaus herausfordernd. An der Spitze konnte ich mich im letzten Drittel der ersten Runde absetzen und nach und nach einen Vorsprung herausarbeiten. Das nutzte aber nichts – ein Patschen am Vorderrad machte mich fünf Kilometer vor dem Ziel zum Läufer sowohl Jurek als auch Guido holten mich ein. Mit Mühe konnte ich noch ein paar Meter vor Maximilian ins Ziel retten, der von meinen Problemen nicht wusste und mich sonst auch sicher eingeholt hätte. Heldenhaft absolvierte auch Elisabeth die gesamte Distanz aber auch Wolfgang Seili, der überhaupt sein erstes Tretrollerrennen fuhr und kürzlich erst einen Infekt überwunden hat.

Text: David Pašek

1. Jurek Milewski
2. Guido Pfeiffermann
3. David Pašek
4. Maximilian Maier
5. Elisabeth Wimmer
6. Wolfgang Seili

 

 

Nachdem wir den Tretrollersport ernst nehmen erschien es uns wichtig, an den Start des Etapak 2016 in einheitlichen Dressen zu gehen und auch bei folgenden Aktionen einheitlich aufzutreten.

Das Logo war entwickelt und abgestimmt, also konnte es keine sooo schwierige Aufgabe mehr sein passende Dressen zu entwickeln. So kann man sich also täuschen und wir kamen lange auf keinen grünen Zweig. Erst die Idee die Europaflagge des Architekten Rem Koolhaas zu verwenden führte zum Durchbruch. Die Elemente wurde in Ihrem Verhältnis an Hand einer Modepuppe abgestimmt. Mit dem hellen blau sind wir im Peleton gut zu erkennen und auch beim Training im Strassenverkehr scheint es eine höhere Akzeptanz zu geben.

Auf Empfehlung von Vaclav Liska fanden kamen wir in Kontakt zur Firma ATEX, die auch mit den Spezifikationen von Bekleidung für Tretrollerfahrer Erfahrung hat. Nicht zuletzt waren die Expeditionen „Kick France 2013“ und „Paris-Roubaix“ mit Bekleidung dieser Firma ausgestattet. Tatsächlich fühlt es sich auch besser an in dieser Ausstattung zu fahren.

 

 „TTVÖ – Tretroller und Tretschlitten Verband Österreich“
Anfang 2016 wurde der TTVÖ gegründet und von der Landespolizeidirektion Wien zur Aufnahme der Vereinstätigkeit eingeladen. Derzeitiges Leitungsorgan ist gleichberechtigt Guido Pfeiffermann und David Pašek.

hier ein Auszug aus den Vereinsstatuten – das komplette Dokument gibt es als pdf weiter unten:

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
Der Verein führt den Namen „TTVÖ – Tretroller und Tretschlitten Verband Österreich“.
Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich sowie auf Teilnahme und Veranstaltung von internationalen Bewerben.
Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2 Zweck
a) Im österreichischen Tretroller und Tretschlittensport die Führung, Regelung, Kontrolle und Disziplinierung unter all seinen Aspekten im gesamten Bundesgebiet Österreichs auszuüben.
b) Die Förderung der sportlichen Ethik und der Fairness.
c) Die Vertretung des Tretroller und Tretschlittensports und die Verteidigung seiner Interessen bei allen internationalen und nationalen Organisationen.
d) Die Förderung von freundschaftlichen und sportlichen Verbindungen mit allen nationalen Verbänden der Tretroller und Tretschlittenwelt.

Der TTVÖ, dessen Tätigkeit in allen Belangen gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bemüht sich weiters allen am Tretroller- und Tretschlittensport Interessierten die Möglichkeit zu bieten, ihr Hobby gemeinsam mit Gleichgesinnten des Sportes, sowohl im Wettkampf als auch beim gemeinsamen Training, ausüben zu können und somit auch einen Beitrag zur sportlichen Ertüchtigung der Öffentlichkeit zu leisten.

Vereinsstatuten_TTVÖ

Zwischen den verschiedenen Disziplinen des Tretrollersports ist das Crossrollern  eine der Jüngsten. Guido Pfeiffermann gehört gemeinsam mit Milan Jelinek zu den Pionieren und startete bisher im Rahmen von Mountainbikerennen wie  zB. bei der Weinsteinbike oder der Salzkammerguttrophy.
2016 wurde in Michelhausen das Mitterberg Race aus der Taufe gehoben und der TTVÖ bekam die Chance in diesem Rahmen die ersten österreichischen Crossrollermeisterschaften abzuhalten.  Die Veranstalter bereiteten mit großem Engagement eine vielfältige und für die geographische Lage herausfordernde Strecke von 15km und etwas über 300hm vor. Die Damen fuhren eine Runde und die Herren zwei.
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Kanada ist groß. Wie groß es ist, versuchte ich mir selbst mit einer kleinen Bild-Montage klar zu machen. Das Ergebnis überraschte mich, schockierte mich beinahe. Weiterlesen